Sanierung in Eptingen

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Paul
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Sanierung in Eptingen

Beitrag von Paul » Di 06.Sep.2005 11:53

Wer wäre bereit, in einen Fonds für die Sanierung der Touren in Eptingen einzuzahlen? Vor allem die Ausstiege sind ja mittlerweise schon total überaltert.

Ich würde das koordinieren und Stände bauen, zusammen mit meinen Freunden, ist ja klar.

Die 1. 2 Oktoberwochen gehe ich nach spanien und könnte von dort suuupergünstig erstklassiges Material mitbringen. vor allem Umlenk- Ketten mit Karabiner.

Mein spanischer Freund war zu Besuch bei und und er war entsetzt was wir für einen Mist bei uns hängen haben.

Aber ich will das nicht allein finanzieren.

Was meint Ihr?

geckoclimb
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Beitrag von geckoclimb » Di 06.Sep.2005 12:30

Wenn du willst mein Freun Fabrice Pini der ist auch Bergführer ist der "representant" für die Schweiz für FIXE.

flip
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Beitrag von flip » Di 06.Sep.2005 12:50

hallo paul
also ich wurd mit mache bim bohre.
wäge dr finazierig duesch di am beschte and http://www.igklettern-basel.ch wände. dörte kasch dr patrik unter pmueller.abader@bluewin.ch erreiche är isch dr presidänt.

die hänn e budget für so sanierige und sinn immer froh wenn me öbbis macht. duesch emolle die plan presentiere. ich dängg es sott scho klappe dass das voll umfänglich vo dr ig zahlt wird. sunscht kasch au no dr christian frooge, dä weiss sicher au no bscheid.

mfg
flip

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Paul
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Anfrage an Patrick von IG Basel

Beitrag von Paul » Di 06.Sep.2005 13:59

Hallo, Patrick

ich habe vor, das Klettergebiet Eptingen zu sanieren. Vor allem
die Stände zu erneuern.

Dabei habe ich es so geplant: Es soll überall dasselbe Material
verwendet werden. also kein Mischmasch von Material, was irgendeiner
noch übrig hat und irgendwie verwertet werden könnte.

Das Material was drinnen ist, ist zwar nicht gefährlich (du weisst ja,
dass ein alu- karabiner eigentlich nie reisst) aber
sehr alt und unpassend für das meist- frequentierteste Klettergebiet
im ganzen Umkreis.

Ich werde vom 1. bis 15. Oktober nach Spanien gehen. Meine Freunde
dort haben erstklassiges und sehr günstiges Material. Dort würde ich
gerne so 20-30 Stände mitbringen und diese in Eptingen setzen.
ausserdem noch etwas Aufräum- und Sanierungsarbeiten koordinieren. Es
wird genug Freiwillige geben. Evtl. können wir sogar die Abhänge etwas
befestigen und aufschütten.

Würde sich die IG Klettern mit etwa 500 EUR beteiligen? Habt Ihr mir
evtl. sogar einen Akku- Bohrer und Material zum Wegebau?

Die ganze Sache kommt allerdings nur in Frage, wenn das unbürokratisch
geht. Wenn ich irgendwo bittstellern, oder irgendwelchen Vorständen Rede und
Antwort stehen soll werde ich meine wertvolle Zeit nicht einsetzen.

Freue mich auf Deine Antwort, am besten gleich im www.juraclimber.ch,
Abteilung Klettergebiete. Ich habe diese Anfrage auch dort
eingestellt.

Gruss
Paul Langenkamp

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Beitrag von flip » Di 06.Sep.2005 14:11

super eso, dass wird scho klappe. ich glaub aber dass dr patrik im momänt in de ferie isch.

mfg
flip

Patrik Müller
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Beitrag von Patrik Müller » Do 22.Sep.2005 20:58

Hallo Paul
Endlich finde ich Zeit, um nach Ferien, Arbeit und bereits wieder zwei Sitzungen zur Kletterei im Jura, Dir endlich Antwort zu mailen:

Zum Voraus besten Dank für Dein Engagement, und dass Du Dich mit Deinem Vorhaben, vorgängig mit der IG in Verbindung setztest,

Das Klettergebiet Eptingen , besitzt wie übrigens alle Klettergebiete im Basler Jura eine Gebiets-Patronage. In diesem Fall ist dies die SAC-Sektion Baselland. Diese Koordiniert Massnahmen die in "ihrem" Patronagegebiet durchgeführt werden sollen. Melden sich ausenstehende Kletterer freiwillig zu irgendwelchen Aktivitäten (so wie Du z.B.) ist dies Zulässig und kann unterstützt werden.

In Eptingen sind sehr viele Stände in den letzten Jahren bereits mit Ketten und Karabiner versehen worden. Planst Du das komplett neu zu bohren oder bloss den Ersatz der alten Karabiner mit einem Maillon oder einem "sogenannten Frosch"?

Ich weiss, dass im stark überhängenden Sektor noch einige Umlenkungen nur mit alten Seilschwänzen verbunden sind. Hier wäre sicher eine Verbesserung sinnvoll. Möglicherweise wäre auch im Sektor beim Wasserfall einmal einen Routencheck nötig.

In Deinem Fall erwarten wir, z.B. eine Liste der Routen wo eine Sanierung geplant ist.

Die IG besitzt Mittel um Sanierungen zu entschädigen (Materialkosten). Aber gleich 500Euro, das sprengt das Budget. Da müsstest Du noch über die Bücher...

Verbesserungen im Einstiegs- und Wegebereich sind an diversen Orten sinnvoll. Da das ganze aber in einem Naturschutzgebiet liegt und die Kletterei per Verordnung geregelt ist muss unbedingt vor einer sagen wir einmal "Wegbauaktion" Kontakt mit dem Revierförster aufgenommen werden. Der will sicher zuerst sehen wo und was da geplant ist, aber dann möglicherweise Material zur Verfügung stellen. Wir haben dahingehend durchweg positive Erfahrungen gemacht in anderen Gebieten.
Die Adresse des Revierförsters erhältst Du auf der Gemeindeverwaltung in Diegten,
Tel: 061 973 02 10 (Mo -Fr: 9.30-11.00 Uhr Do: 8.00-11.00 / 13.30-18.30 Uhr, oder gemeinde@diegten.bl.ch)

Uiii, ich hoffe das ist alles nicht zu bürokratisch, aber leider sind wir im Basler Jura in einer Zeit angelangt, wo der Begriff "Frei-Klettern" nicht mehr nur wörtlich genommen werden darf.

Ich freue mich wieder von Dir zu hören und grüsse bestens

Patrik

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Paul
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Weiss auch noch nicht

Beitrag von Paul » Sa 24.Sep.2005 20:52

Hast Dir alle Mühe gegeben, lieber Patrick, aber um ehrlich zu sein, weiss ich noch nicht ob ich unter diesen Vorzeichen meine Zeit und mein Geld investieren werde.

Auf keinen Fall würde ich die Touren neu bohren wollen, ausser vielleicht 2 oder 3. Aber die Stände müssten dringend erneuert werden mit jew. 2 Bohrhaken, einer Verbindungskette und einem Umlenker.

Ich gehe jetzt erstmal 15 Tage nach Spanien. Dort bringe ich das dringendste Material für 4 Touren mit. Und vielleicht sogar die Motivation, es mit dem Zulassungs- Erklärungs- und Behördendschungel aufzunehmen. Sehen wir mal...

Wegen der 500 EUR. Na ja, hauptsache mir wirft keiner vor, ich wolle mich hieran bereichern! Hab doch auch noch keine Ahnung, wieviel sowas im Endeffekt kostet. 20 Umlenker à vielleicht 12 EUR, dazu Wegebau- Material, einige Bohrhaken, ein Bohrer.

Mein Freund aus Spanien war bei uns zu Besuch. Er war mit mir in Eptingen klettern und hat mich ausgelacht, was wir für gefährlichen Mist in den Touren hängen haben. Und die Spanier brauchen nur mit dem Bürgermeister des nächstgelegenen Pueblos zu sprechen und 5oo EUR sind überhaupt kein Thema. Es ist so blamabel bei uns.

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Re: Weiss auch noch nicht

Beitrag von stefano » So 25.Sep.2005 13:54

Paul hat geschrieben:....Und vielleicht sogar die Motivation, es mit dem Zulassungs- Erklärungs- und Behördendschungel aufzunehmen. Sehen wir mal...
um in eptingen aus eigenem sack eine bestehende route zu sanieren benötigst du keine Bewilligung.

beim wegebau siehts anders aus...
gruss stefano

regina
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Beitrag von regina » Di 27.Sep.2005 14:31

ich würde gerne bei der sanierung mithelfen. könnte auch eine aku-bohrmaschine zur verfügung stellen. leider habe ich nur noch bis zum 28. okt. zeit. danach verreisen wir mit der bohrmaschine nach indien... :wink:

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routenpatenschaft

Beitrag von stefano » Di 27.Sep.2005 20:25

eine routenpatenschaft wär doch was!

dies bedeutet konkret, dass ich die sanierung einer route sponsere
und zwar die "je steiler je geiler" bis zum ersten Stand.
das sind 5 bohrhaken plus der stand.

@alle die in eptingen klettern: wer sponsert auch eine tour??
denkbar wäre auch, dass "nur" ein Stand etc. gesponsert werden könnte...

blöde idee?

@paul, mach doch hier eine liste mit den zu sanierenden routen, mit anzahl benötigten haken und den entstehende kosten pro route, bohrhaken, stand...

und kannst also die je steiler... mit auf deine einkaufsliste setzen wenn du nach spanien fährst. falls die bolzenankerdübel auch dort kaufen willst, ist wichtig das sie bestimmt 80-90mm lang sind!! sonst würde ich empfehlen sie in hägendorf beim Hilti-shop (best quality) zu besorgen.

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@regina, Indien? bohren? scheint ja ne längere reise zu werden?
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Patrik Müller
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Beitrag von Patrik Müller » Di 27.Sep.2005 21:31

Hallo Paul
Ich musste mir zuerst gut überlegen ob ich auf Deine Antwort überhaupt reagieren soll. An der Grenze des Anstandes und borniert bis...

Nur schon im Namen aller, die in der IG und im SAC ihre Frei- oder Arbeitszeit damit verbringen, dass im Basler Jura nicht nur saniert, sondern überhaupt noch geklettert werden kann...

Frage mal Christian Frick, was es heisst, sich in den Behördendschungel zu begeben!

Und da kommt einer daher und muss sich "überlegen ob er seine Zeit" zum schreiben einer kleinen Routenliste einsetzen will, um damit Subventionen zu beantragen...

Dies ist blamabel, nicht die Situation, dass nicht, wie in Spanien, jedes nächste pueblo sofort 500 Euro (...) springen lässt um die Kletterei zu fördern.
OK, nutz Deine Spanienreise um dich mit den locales darüber zu unterhalten wie sie das fertig gebracht haben. Nur eines ist dabei sicher: Da haben einige verdammt viel ihrer kostbaren Zeit, anstatt zum Klettern, zum politischen lobbying eingesetzt.
(Und davon ist immer noch viel nötig, denn ich war schon in diversen spanischen Klettergebieten, vergleichsweise dazu einen Besuch in Eptigen als reine Wellnessferien gelten würde...)

Nimm demnach sofort Kontakt auf mit dem Förster in Diegten und starte Deine Lobbyaktion für Eptige.
Taten, nicht jammern!

In diesem Sinne ist der Vorschlag von Stefano eine gute Idee um Geld zusammenzukratzen. Aber auch hier geht halt nichts ohne eine kleine Liste. man will doch wissen...

Also Paul
Auf ans Listeschreiben!

Grüsse
Patrik

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Beitrag von Paul » Di 18.Okt.2005 14:08

Ja, Patrick, ich glaube, du hast recht. Ist wohl so, dass ich Dir falsch geantwortet habe. Tut mir leid. Habe mit Stefano gesprochen und der hat mir nochmal erklärt, was ihr alles für uns unternehmt.

Ich war nur einfach enttäuscht, dass das alles doch wieder kompliziert ist. Aber das ist wohl einfach so.

Also, diesen Winter werden wir was unternehmen. Wir gehen die Touren mal durch und tragen zusammen, was es alles brauchen sollte. Regina hat eine Bohrmaschine. Das ganze werden wir wohl mal vorfinanzieren, und dann sehen wir weiter.

Wegen des Wegebaus werde ich den Förster kontaktieren.

Die Umlenker aus Spanien sind nicht gut genug. Muss Edelstahl sein.

Weiteres dann später.

Patrik Müller
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Beitrag von Patrik Müller » So 23.Okt.2005 19:48

Hallo Paul
Entschuldigung angenommen - Schwamm darüber.

Es ist gut wie Du jetzt das weitere Vorgehen planst. Wenn denn auch Klarheit herrscht ist über "wo und was" können wir in der IG denn auch einen Budgetposten für Eptingen erstellen. Ist doch nicht kompliziert.

Im Eptiger Fels wären geklebte Haken vielleicht noch wichtiger als Edelstahl. Ich habe dort ja selber gebohrt und meine Erfahrungen gemacht... Ist dann halt noch etwas teurer.

Es ist wichtig, dass wir die Standortgemeinden in der Region zur Zeit nicht verärgern mit nicht abgesprochenen Aktionen. Dies hat immer sofortige Auswirkungen auf den kantonalen Naturschutz und mit dem verhandeln wir eben jetzt über ein kantonales Kletterkonzept... Da heisst es vorsichtig sein und wo immer auch goodwill schaffen für die Kletterei. Den Einbezug des Försters in die ganze Sache ist dabei eine sehr wichtig, oft mit positiver Wirkung auch gegenüber der Jagt und dem Waldbesitzer.

Mit freundlichem Gruss
Patrik

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fixe- Material

Beitrag von Paul » Mo 24.Okt.2005 10:44

gecko, jetzt ist es an Dir ;-)

frag doch mal den fixe- mann, was Klebehaken aus Edelstahl + das Klebematerial für uns und für Eptingen kosten würden, desweiteren Umlenker und zwar in form von 2x Parabolt edelstahl 10mm 2 Plättli mit Kette und fixem Karabiner.

Ich gehe im Moment erstmal von 10 Ständen aus, ausserdem von bis zu 30 Klebehaken.

Die Klebehaken wären vorerst mal für die Touren im Ueberhang. Und zwar im Bereich Hommage bis Muskelschwund/Mad dog.

Die Stände wären eben auch für diesen Bereich und für die leichten Touren rechts im Durchgang

geckoclimb
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Beitrag von geckoclimb » Do 03.Nov.2005 16:54

Hey,

Kannst du direkt mit ihm sehen:

Fabrice Pini
032/940.14.80
079/286.22.55

http://www.paralpina.com/

Danke!

Steve

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