danke domi
du bist der einzige, welcher sich in die situation der älteren klettergeneration hineinversetzen kann. da bohrt man vor fast 20 jahren mit alea jacta den vermutlich ersten neuner

im gesamten solothurner jura, bekommt die erste begehung frech vor der nase von einem dread-locked martin scheel weggeschnappt

und geht dann noch leer aus bei der führer-auktion, wo man sonst schon fast nirgens mehr hochkommt und zunehmend mit geriatrischen altersbeschwerden (wie trag ich bloss mein körpergewicht zum fels hoch, usw, usw?) zu kämpfen hat. zudem muss man pro altersjahrzehnt faktor + 1 mal mehr trainieren (mit 40 jahren also 4 mal mehr) um zumindest das cinq-sup-niveau zu halten.
einfach gemein, diese kletterwelt. ist man mal bei einem null-acht-fünfzehn-boulder nach x-versuchen mal nahe dran am durchstieg oder konnte wenigstens mal den hintern vom zecken-laub losheben, kommt sicher so ein 15-jähriger kaum stubenreiner schnösel mit mütze

und dürr-körper daher und zieht das ding eins-zwei-drei durch, ohne überhaupt zu wissen, was er da gerade gemacht hat.
>> ich gründe übrigens die selbsthilfe-klettergruppe "klettern über 40", falls jemand lust hat, kann er sich melden.
gruss
armin
